Besuch in der Tribohmer Kirche

...vor dem Beginn der Innenrenovierung 2005
Der Blick zum Altar
 

Während die linke Loge sich noch im ursprünglichen kastenförmigen Zustand befindet, hat man bei der rechts befindlichen, gut erkennbar im ersten Bild, die Aufsätze abgetrennt und an die Chorwand zurückverlegt. Dadurch ist der Altarraum wieder etwas geräumiger geworden.

Abendmahlsgruppe

Hinter dem Kruzifix (und den Blumen) verborgen, eine sehr lebendige Abendmahlsgruppe. Man wagt kaum, sich diese Schnitzarbeit ohne die offensichtlich sehr dicke Farbschicht vorzustellen.

 
Kanzel

Detailansicht von der reich geschmückten Kanzel. Wer pausbäckige und stupsnäsige Engel liebt, hier kommt er voll auf seine Kosten. Unbekannt ist, ob für diese Plastiken Tribohmer Kinder Modell gestanden haben.
Egal wer Modell stand, die Aufmerksamkeit der Gottesdienstbesucher werden diese überaus lebendigen Figuren nicht erhöht haben.

Die weißen Zettel, die gegenwärtig die Kanzel zieren, gehören zu den Farbuntersuchungen im Zuge der schon erwähnten Studie, die HIER nachzulesen ist.

 
von Thunsches Wappen

Detail von der Chorsüdwand. Es handelt sich um Reste vom südlichen Patronatsgestühl.

Wer mehr über die Familie von Thun wissen will, wird in der Schlemminer Geschichtstafel mit den dort angebotenen historischen Texten fündig.

 
Malerei

Farbige Malerei, geritzte Konturen unterhalb der hier weiß erscheinenden modernen Deckschicht. Bevor die Maler anrücken können, muß eine Entscheidung darüber gefällt werden, ob Teile der historischen Malerei freigelegt werden bzw. für welche der diversen Farbversionen man sich entscheidet.

So interessant alte Malereien an und für sich auch sein mögen, darf man der Meinung sein, daß der liebe Gott sich auch in schlicht weiß getünchten Räumen loben läßt?

 
schwerlich barocke Leuchter

Bronze-Leuchter von 1899. Zweifellos kann man drei gewöhnliche Haushaltskerzen auch weniger aufwendig befestigen. Da der Leuchter eindeutig nicht dem Kunststil von 1899 entspricht, könnte es sich bestenfalls um eine Kopie barocker Leuchter handeln. Vielleicht waren die Vorgänger Kunst, diese hier fallen wohl mehr in die Kategorie Krempel.

sinnenfroher Engel

Ganz im Gegensatz zu dieser Figur. Nein, es ist nicht etwa eine biblische Sünderin, sondern ein Engel!

 
Die Buchholz-Orgel
Die Orgel, gebaut 1845 von C. A. Buchholz aus Berlin, mechanische Schleifladen, einmanualig (6 Register), mit Pedal (2 Register).
Wurde im Jahre 1994 durch gemeinsamen Einsatz von Land und Gemeindegliedern renoviert, klingt warm und geradezu lebendig.
Sehr zu empfehlen

Wer mehr wissen möchte, klicke hier:  Lupe

 
Bitte helft!

Links ein Abschiedsblick, während der Grabungs- und Renovierungsarbeiten im Chor aufgenommen. Es kann nur besser werden! Ende 2005 läuft noch die Renovierung des Chores. Für das Schiff und die Arbeiten an den Aussenwänden fehlt das Geld noch.


Rechts eine Figur vom Patronatsgestühl.
Wir sind froh und dankbar für Fördergelder und großzügige Spenden, die soweit geholfen haben. Da es weiter gehen muß, bitten die Figur, Gemeinde und Pastor auch weiterhin um finanzielle Unterstützung!

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