Die Tribohmer Kirche und ihre Schäden

.. die seit etwa 2001 beseitigt werden

Nordwestecke

Die Nordwestecke der Kirche zeigt, daß der ganze Westgiebel abkippen will; größere Teile der Wand im Rißbereich sind in Auflösung. Der Schaden ist nicht neu, wie die Flickarbeiten und die ebenfalls schon ehrwürdige Stützmauer ("Angstpfeiler") zeigen.

Das hier sichtbare Dach noch mit Betonziegeln ist im Winter 2001/2002 mit leichteren Tonziegeln gedeckt worden, das man im linken Bild sieht.

Mauerspaltung

Wie man dank ausführlicher Untersuchungen von 1998 weiß, ist der Bestand der Mauern akut gefährdet. Sie bestehen aus der sichtbaren Außenschale und einer Innenschale, verbunden durch vermörtelte Sammelsteine. Der Mörtel ist weitgehend zerfallen, erhebliche Reste von Wurzelwerk im Inneren der Wände beweisen, daß die Mauern über längere Zeit ohne das schützende Dach dem Wetter ausgesetzt waren. Dies wird wahrscheinlich nach den Zerstörungen des Nordischen Krieges, zwischen etwa 1712 und dem Wiederaufbau 1745 der Fall gewesen sein. Auch äußerlich ist dieses Problem zu erkennen, wie diese Fensterlaibung zeigt.

Schubschaden

Das schwere Dach hat infolge schon älterer Schäden im Dachstuhl seine Schubkräfte auf die Außenschale gelenkt. Über dem Zuganker erkennt man herausgeschobenes Mauerwerk der Außenschale. Durch die Sanierung des Dachstuhles sollte dieser Prozeß gestoppt sein. Das Mauerwerk des Schiffes konnte allerdings noch nicht saniert werden.

Fenster

Das in der Südwand gelegene spätgotische Fenster von innen. Das Grüne gehört nicht zur originalen Bemalung!

Die Kirche ist zuletzt 1885 malerisch gestaltet worden. Unter diesem Wandschmuck finden sich umfangreiche Reste mittelalterlicher Ausmalungen. Mehr dazu verrät das 2002 erstellte Gutachten zur Innengestaltung.

Die Figuren gehören zum Patronatsgestühl.

© Pfarramt Ahrenshagen, 2000/2005
 ValidCSS-Validierung